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HLL-Meisterplayoff bleibt (erwartet) schwere Aufgabe für die Wikinger

Im dritten Spiel des oberen Playoffs der oberösterreichischen Landesliga war der amtierende Meister zu Gast in Vorchdorf. Nach den Niederlagen gegen Gmunden und den Red Devils Linz, wurde der Gegner mit dem amtierenden Meister nicht leichter. Auch wie in den Partien zuvor boten die Vikings jedoch eine tapfere Leistung auf die man phasenweise aufbauen kann, aber auch noch Verbesserungspotenzial zeigt.

Die ersten fünf Minuten konnten die Wikinger für sich verbuchen und starteten gut in das Spiel, wenn auch der erste Korb den Falken aus Amstetten gelang. Nach diesen fünf Minuten der erste Riss im Offensivspiel der Gastgeber und so konnten die Gäste den ersten kleinen Rückstand schnell wieder wett machen und mit einer knappen 14:11-Führung das erste Viertel beenden. Wie schon in der Vorwoche zeigte sich die Defense der Vikings sehr aktiv und somit konnte man das Spiel offen gestalten. Im zweiten Spielabschnitt zeigte sich der ganz eigene Charakter unseres Basketball-Sports. Mit dem Schwung aus dem ersten Viertel legten die Amstettner einen 10:4-Lauf hin, wobei die Wikinger lediglich dank vier Freiwürfen punkten konnten und die Führung der Gäste wuchs auf 11 Punkte an. Aufgrund des niedrigen Gesamtscores wirkte diese Führung offenbar etwas zu sicher auf die Falcons, weshalb die Vikings mit ihrer besten Phase im Spiel und dank 10 Punkten von Dominik Brnjak mit einem 16:4-Lauf antworteten. Daraus resultierte die knappe Halbzeitführung von 31:30.

Dann zerfiel leider der Widerstand in der Defensive und die Amstetten Falcons konnten in der zweiten Hälfte nach Belieben punkten, ob aus Gegenangriffen, durch den Zug zum Korb, oder – wenn es sein musste – über den Wurf. Gleichzeitig war bei den Vikings im dritten Viertel offensiv der Schwung aus dem zweiten Abschnitt verflogen und die Gäste konnten sich wieder eine 11-Punkte-Führung erarbeiten. Auch im abschließenden Viertel konnte man defensiv keine passenden Antworten finden und die Falken scorten weiter hochprozentig, allerdings erfingen sich die Wikinger in der Offense ein wenig und konnten mit dem Scoring der Gäste ansatzweise mithalten.

Schlussendlich muss man den Gästen zu einem verdienten Sieg gratulieren und wird in der Rückrunde versuchen die starke Leistung der ersten Hälfte über das ganze Spiel abzuliefern. Das obere Playoff bietet ausnahmslos starke Gegner, weshalb man wegen der Außenseiterrolle mit einzelnen guten Spielabschnitten – so wie der ersten Hälfte hier – durchaus zufrieden sein darf und an den Schwächen aus den letzten beiden Vierteln lernen wird.

VKL VIKINGS Basketball – CityCenter Amstetten Falcons 60:77 (11:14, 31:30, 41:52)

Pohn 20, Brnjak 12, Buchegger 10, Tepic 7, Sillo 6, Blagojevic und Reifenauer je 2, Gasiorek 1, Obermair

LET’S GO VIKINGS!